Effekte

Alle Effekte von jd.Edit

Jeder Effekt hat seine eigene Seite mit Drehreglern, Kippschaltern und Anzeigen — wie ein Plugin. Vorhören spielt die Änderung sofort im Kreis, Anwenden schreibt sie nicht-destruktiv, Rückgängig hebt sie auf. Hier steht, wozu jeder Effekt dient, welche Vorteile er hat und wann er sinnvoll ist.

Normalisieren in jd.Edit
Basis Pegel

Normalisieren

Der ganze Bereich auf einen Zielpegel.

Bringt die Datei oder die Markierung auf einen Zielpegel — nach Spitzenpegel (0, −1, −3 dBFS) oder nach Lautheit (RMS). Die Messung läuft vorab, die Änderung steht vor dem Tippen fest.

  • ✓Sprachmemos angleichen — Ein leises Memo auf −1 dBFS heben, bevor es geschnitten oder verschickt wird.
  • ✓Vor dem Export — Der letzte Schritt vor WAV oder MP3, damit die Datei überall gleich laut ankommt.
  • ✓Mehrere Aufnahmen — Interview-Teile aus verschiedenen Sitzungen per RMS auf −20 dB bringen — dann klingen sie wie aus einem Guss.
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Stereo zu Mono in jd.Edit
Basis Kanäle

Stereo zu Mono

Kanäle reduzieren. Klarer Fokus.

Linken oder rechten Kanal behalten oder beide zu gleichen Teilen mischen. Das Flussdiagramm zeigt, was mit dem Signal passiert; Rückgängig stellt Stereo wieder her.

  • ✓USB-Interface mit einem Mikrofon — Kanal 1 behalten, der leere Kanal 2 fällt weg.
  • ✓Podcast-Download — Stereo-Musikbett ist nicht nötig, die Sprache reicht in Mono — kleinere Datei.
  • ✓Zwei Mikrofone, eine Spur — Mischen fasst beide Sprecher zusammen, wenn kein Stereobild gewünscht ist.
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NoiseFloor in jd.Edit
Restauration Restauration

NoiseFloor

Hintergrundrauschen reduzieren.

Rechnet das Grundrauschen heraus — aus einer markierten Stelle gelernt oder aus einem Preset des Aufnahme-Tabs. Restrauschen und Feinabstimmung per Drehregler, Spektrum-Anzeige mit Rauschprofil.

  • ✓Homeoffice-Podcast — Lüfter- und Straßenrauschen zwischen den Sätzen verschwindet, die Stimme bleibt.
  • ✓Sprachmemos vom iPhone — Das eingebaute Mikrofon rauscht hörbar — ein Preset „iPhone Mikro“ räumt jede Aufnahme auf.
  • ✓Alte Aufnahmen — Bandrauschen aus digitalisierten Kassetten oder Diktiergeräten reduzieren.
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Hochpass in jd.Edit
Restauration Filter

Hochpass

Tiefe Frequenzen reduzieren.

Nimmt Trittschall, Griffgeräusche und Nahbesprechungsbass unterhalb des Sprachgrundtons weg. Grenzfrequenz 40–200 Hz, Flankensteilheit 12 oder 24 dB/Okt., Butterworth ohne Latenz.

  • ✓Sprachaufnahme am Schreibtisch — 80 Hz, 12 dB/Okt.: Rumpeln weg, Stimme unverändert.
  • ✓Nah besprochenes Mikrofon — 100–120 Hz bei tiefen Stimmen, die dicht am Mikrofon dröhnen.
  • ✓Außenaufnahme mit Wind — 24 dB/Okt. bei 120 Hz nimmt das Wummern, ohne die Sprache zu verlieren.
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Leveler in jd.Edit
Dynamik Dynamik

Leveler

Sprachlautheit sanft ausgleichen.

Gleicht langsame Pegelschwankungen zwischen Passagen aus, wie ein Tontechniker den Fader nachführt. Ziel in LUFS, friert in Sprechpausen ein. Diagramm mit Ein- und Ausgang.

  • ✓Podcast mit zwei Gästen — Der leise Gast und die laute Moderatorin landen auf demselben Lautheitsziel.
  • ✓Hörbuch — Lange Lesungen mit Nachlassen der Stimme über Stunden bleiben gleichmäßig.
  • ✓Interview unterwegs — Wechselnder Abstand zum Mikrofon wird ausgeglichen.
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Kompressor in jd.Edit
Dynamik Dynamik

Kompressor

Dynamik kontrolliert glätten.

Fängt laute Silben und Spitzen ein, die der Leveler durchlässt. Schwelle, Verhältnis, Attack, Release, Knie und Aufholverstärkung als Drehregler, Sidechain-Hochpass gegen Pumpen, Kurve und Gain-Reduction-Anzeige.

  • ✓Podcast-Sprache — Schwelle −24 dBFS, 3:1, Attack 5 ms, Release 100 ms: unauffällig dichter.
  • ✓Lebhafte Interviews — Lacher und Ausrufe werden eingefangen, ohne den Rest zu verändern.
  • ✓Musik-Demo — Sanfte 2:1 mit langem Release als Leim für die Mischung.
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De-Esser in jd.Edit
Dynamik Dynamik

De-Esser

Zischlaute zähmen.

Erkennt Zischlaute an ihrer Energie oberhalb der Trennfrequenz und senkt sie ab, solange sie dauern. Standard: nur das Höhenband — die Stimme darunter bleibt unangetastet.

  • ✓Nach dem Kompressor — Der Kompressor hebt Zischlaute an — der De-Esser dahinter nimmt sie wieder zurück.
  • ✓Helle Stimmen — Trennfrequenz 6–7 kHz, Stärke 4–6 dB.
  • ✓Kondensatormikrofon nah — Trennfrequenz 5 kHz, Breitband für sehr harte S.
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SoundsBetter in jd.Edit
Dynamik All-in-One

SoundsBetter

Lauter und dichter. Ohne Pumpen.

Die Kurve hebt leise Anteile an und drückt Spitzen weich gegen 0 dBFS. Effekt, Kurve (sättigend bis warm), Ein- und Ausgang; wahlweise drei Bänder getrennt.

  • ✓Sprachmemo schnell aufwerten — Effekt 100 %, Kurve 0 — dichter und präsenter in einem Schritt.
  • ✓Musik-Demo — Kurve +30, Bänder getrennt: wärmer, ohne dass die Kick die Höhen ducken lässt.
  • ✓Vor dem Limiter — Als letzte Stufe vor dem Limiter bringt SoundsBetter die Lautheit, der Limiter hält die Decke.
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Limiter in jd.Edit
Finalisierung Finalisierung

Limiter

True Peak Protection.

Garantiert, dass keine Spitze über die Decke geht — auch keine zwischen zwei Samples (True Peak nach ITU-R BS.1770, vierfach überabgetastet). 5 ms Vorausschau, deshalb kein Klick.

  • ✓Podcast-Export — Decke −1 dBTP, Release 100 ms: die Standardeinstellung für Apple Podcasts und Spotify.
  • ✓Hörbuch für ACX — Decke −3 dBTP, damit die Vorgabe mit Reserve erfüllt ist.
  • ✓Leise Aufnahme laut machen — Verstärkung davor +6 dB, der Limiter hält die wenigen Spitzen.
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Pitch in jd.Edit
Kreativ Tonhöhe Ab Version 1.7

Pitch

Neue Tonhöhe, gleicher Klang.

Verschiebt die Tonhöhe um bis zu ±12 Halbtöne, mit Feinstimmung in Cent. Die Klangfarbe bleibt dank Formant-Erhalt — oder wandert auf Wunsch mit. Länge beibehalten oder Tonband-Effekt.

  • ✓Stimme anpassen — Eine Sprecherstimme um 2–3 Halbtöne tiefer legen, ohne dass sie fremd klingt.
  • ✓Musik transponieren — Ein Demo in eine andere Tonart bringen, um dazu zu singen — Polyphon, Länge beibehalten.
  • ✓Tonband-Effekt — Länge nicht beibehalten: Halbtempo mit tiefer Stimme oder doppelte Geschwindigkeit als Stilmittel.
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Reihenfolge der Kette: Hochpass → Leveler → Kompressor → De-Esser → SoundsBetter → Limiter. Die Effekte-Liste lässt sich per „Sortieren“ umordnen.

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