Restauration Filter Ab Version 1.7

Equalizer

Klang formen, Band für Band.

Equalizer in jd.Edit

Wozu der Effekt dient

Der Equalizer hebt an oder senkt ab, was eine Aufnahme braucht: Mulm um 300 Hz, Präsenz um 3 kHz, Luft über 8 kHz, ein Rumpeln ganz unten. Jedes Band hat Form, Frequenz, Verstärkung und Güte, Cuts eine Flankensteilheit von 12 bis 96 dB pro Oktave. Die Kurve im Display ist die echte Antwort der Filter, und die Punkte darauf lassen sich mit dem Finger ziehen: seitlich die Frequenz, senkrecht die Verstärkung, zwei Finger die Güte.

Hinter der Kurve läuft beim Vorhören der Analyzer und zeigt das Spektrum nach dem EQ — so sieht man, wo Energie sitzt und ob der Eingriff trifft. Ein Band kann dynamisch werden: es bewegt sich erst, wenn sein Bereich die Schwelle übersteigt, etwa gegen Zischen oder Dröhnen, das nur manchmal auftritt. Auf Stereo-Dateien wirkt ein Band wahlweise nur links, rechts, auf der Mitte oder der Seite. Linear Phase rechnet die statischen Bänder ohne Phasendrehung.

Vorteile

  • ✓Bis zu 24 Bänder in acht Formen — vom sanften Shelf bis zur chirurgischen Kerbe.
  • ✓Direkt im Display formen: ziehen, Doppeltipp legt ein Band an, Halten greift einen Analyzer-Gipfel.
  • ✓Dynamik je Band mit Auto-Schwelle: greift nur ein, wenn es nötig ist — ein De-Esser oder Anti-Mulm aus dem EQ heraus.
  • ✓Presets zum Start, Angleichen an eine Referenzdatei, Zeichnen der Wunschkurve, Auto Gain gegen Lautheitssprünge.

Pro-Funktion — zwanzigmal gratis testbar, danach einmalige Freischaltung.

Wann er sinnvoll ist

Sprache klarer

Preset „Sprache klar“: Low Cut 80 Hz, −2 dB bei 250 Hz, +2,5 dB bei 3 kHz, Höhen leicht an.

Dröhnen nur manchmal

Glocke bei 300 Hz, Bereich −4 dB, Schwelle Auto: drückt nur, wenn der Mulm wirklich kommt.

Zwei Aufnahmen angleichen

„Angleichen“ mit der besser klingenden Datei als Referenz — Stärke 70 %, 8 Bänder.

Störton entfernen

Notch mit Güte 20 auf den Ton setzen, per Halten direkt vom Analyzer-Gipfel.

Bedienung

DisplayPunkte ziehen (Frequenz/Verstärkung), zwei Finger für die Güte, Doppeltipp legt an oder entfernt, Halten greift einen Analyzer-Gipfel.
Form und KanalGlocke, Low/High Shelf, Low/High Cut, Notch, Bandpass, Tilt; Stereo, L, R, Mitte, Seite.
Frequenz, Verstärkung, Güte10 Hz–30 kHz, ±30 dB, Güte 0,1–40; Cuts mit Steilheit 12–96 dB/Okt.
DynamikBereich ±30 dB, Schwelle fest oder Auto, Attack 0,5–250 ms, Release 5 ms–2 s.
AusgangAusgang ±24 dB, Gain Scale 0–200 %, Auto Gain, Null-Latenz oder Linear Phase, Polarität.
WerkzeugePresets, Angleichen (Referenzdatei, Stärke, Bandzahl), Zeichnen, Analyzer Aus/An/Halten, Bereich ±3 bis ±30 dB, Solo je Band.

Tipps

💡Erst absenken, dann anheben — Absenken klingt fast immer natürlicher, und Auto Gain hält die Lautheit gleich.

💡Breite Glocken (Güte um 1) für Klangfarbe, schmale (Güte über 5) nur für Störtöne; Linear Phase nur, wenn Phasendrehung stört — es kostet 128 ms Latenz, die der Editor ausgleicht.

Reihenfolge der Kette: Hochpass → Leveler → Kompressor → De-Esser → SoundsBetter → Limiter. Die Effekte-Liste lässt sich per „Sortieren“ umordnen.

Ausprobieren?

jd.Edit ist gratis; jede Pro-Funktion lässt sich zwanzigmal kostenlos benutzen.

Im App Store