Zischlaute zähmen.

S, Z, Sch und T tragen ihre Energie zwischen 4 und 10 kHz. Nahe Mikrofone, helle Stimmen und die Kompression davor machen diese Laute scharf. Der De-Esser misst nur dieses Band und senkt es ab, wenn es die Schwelle überschreitet — für die Dauer des Lauts, dann ist er wieder weg.
Im Bandmodus wird nur das Höhenband abgesenkt (Linkwitz-Riley-Weiche 8. Ordnung, die Stimme darunter bleibt exakt). Breitband senkt das ganze Signal und klingt bei sehr harten Zischlauten natürlicher.
Kostenlos enthalten
Der Kompressor hebt Zischlaute an — der De-Esser dahinter nimmt sie wieder zurück.
Trennfrequenz 6–7 kHz, Stärke 4–6 dB.
Trennfrequenz 5 kHz, Breitband für sehr harte S.
| Frequenz | 3–10 kHz Trennfrequenz, großer Drehregler. |
|---|---|
| Schwelle | −50 … −10 dBFS im Höhenband. |
| Stärke | Maximale Absenkung 0–12 dB. |
| Attack / Release | 0,1–10 ms / 10–200 ms. |
| Nur die Höhen absenken | Bandmodus an, Breitband aus — Kippschalter. |
💡Die Analyse nennt die Spitze des Höhenbands: die Schwelle 6–8 dB darunter setzen.
💡Zu viel De-Esser klingt lispelnd — 3–6 dB Stärke reichen fast immer.
Reihenfolge der Kette: Hochpass → Leveler → Kompressor → De-Esser → SoundsBetter → Limiter. Die Effekte-Liste lässt sich per „Sortieren“ umordnen.
jd.Edit ist gratis; jede Pro-Funktion lässt sich zwanzigmal kostenlos benutzen.
Im App Store