Sprachlautheit sanft ausgleichen.

Eine Stimme schwankt über eine Aufnahme hinweg: der Sprecher lehnt sich zurück, wird leiser, kommt wieder näher. Ein Kompressor arbeitet dafür zu schnell — er hört Silben, nicht Sätze. Der Leveler misst die Lautheit nach ITU-R BS.1770 über Sekunden und führt die Verstärkung so langsam nach, dass innerhalb eines Wortes nichts Hörbares passiert.
In Sprechpausen friert die Verstärkung ein, damit das Raumrauschen nicht hochgezogen wird. Eine Totzone verhindert, dass der Leveler bei kleinen Abweichungen überhaupt eingreift.
Kostenlos enthalten
Der leise Gast und die laute Moderatorin landen auf demselben Lautheitsziel.
Lange Lesungen mit Nachlassen der Stimme über Stunden bleiben gleichmäßig.
Wechselnder Abstand zum Mikrofon wird ausgeglichen.
| Ziel | −30 … −12 LUFS; −20 ist ein guter Podcast-Standard. |
|---|---|
| Geschwindigkeit | 1 (ruhig) … 10 (zügig) — Makro für alle Zeitkonstanten. |
| Max. Anhebung / Absenkung | Wie weit der Leveler höchstens eingreift, je 0–20 dB. |
| Totzone | 0–3 dB: Abweichungen darunter bleiben unangetastet. |
| Ausgangs-Trim | ±12 dB nach dem Ausgleich. |
| Erweitert | Rauschschwelle von Hand, Spitzen-Sicherung, Expertenwerte. |
💡Vor dem Leveler ein Hochpass, danach Kompressor und Limiter — der Leveler ist der langsame Fader, der Kompressor der schnelle Eingriff.
💡Bei Musik unter der Sprache die Totzone auf 2–3 dB stellen, sonst reagiert der Leveler auf das Musikbett.
Reihenfolge der Kette: Hochpass → Leveler → Kompressor → De-Esser → SoundsBetter → Limiter. Die Effekte-Liste lässt sich per „Sortieren“ umordnen.
jd.Edit ist gratis; jede Pro-Funktion lässt sich zwanzigmal kostenlos benutzen.
Im App Store