Der Sprecher-Kanalzug.

Eine gute Sprecherstimme entsteht im Studio selten durch einen Effekt, sondern durch eine Kette: Vorverstärker, Trittschallfilter, Kompressor, De-Esser, ein wenig Glanz und ein Gate gegen Raumgeräusche. BetterVoice legt diese Kette auf eine Seite — jedes Modul mit eigener Retro-Karte, LED-Ketten und Bypass.
Die Analyse misst die Stimme und schlägt Einstellungen vor: Auto-Gain im Preamp, die Schwelle des De-Essers relativ zur Stimme, den Arbeitspunkt des Kompressors. Beim Vorhören pulsieren die Anzeigen live; A/B vergleicht zwei Fassungen, der Expertenmodus zeigt alle Regler.
Kostenlos enthalten
Preset „Kanalzug“ als Startpunkt, dann Drive und Glanz nach Gehör.
Preset „iPhone-Mikrofon“: mehr Fundament, weniger Zischen, gleichmäßiger Pegel.
Gate und Hochpass nehmen Raum und Rumpeln aus den Sprechpausen.
| MIC | Preamp mit Gain, Auto-Gain, Phase und Hochpass 80 Hz. |
|---|---|
| COMP | Drive und Density — wie stark und wie dicht verdichtet wird. |
| DE-ESS | Frequenz und Schwelle relativ zur Stimme. |
| ENH | Fundament und Glanz (LF/HF-Detail). |
| GATE | Schwelle, Verhältnis, Tiefe — gegen Raumgeräusch in Pausen. |
| OUT | Ausgangspegel mit True-Peak-Schutz. |
💡Erst analysieren, dann einzelne Module per Bypass vergleichen — selten braucht eine Stimme alle sechs.
💡Für Hörbücher den Kompressor zurückhaltend einstellen; Lebendigkeit ist wichtiger als absolute Gleichmäßigkeit.
Reihenfolge der Kette: Hochpass → Leveler → Kompressor → De-Esser → SoundsBetter → Limiter. Die Effekte-Liste lässt sich per „Sortieren“ umordnen.
jd.Edit ist gratis; jede Pro-Funktion lässt sich zwanzigmal kostenlos benutzen.
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