Tiefe Frequenzen reduzieren.

Unterhalb von etwa 80 Hz enthält eine Stimme keine Information mehr — dort liegen Trittschall, das Rumpeln eines Tischs, der Nahbesprechungseffekt eines dicht besprochenen Mikrofons. Diese Energie kostet Pegelreserve und lässt Kompressor und Limiter unnötig arbeiten.
Der Hochpass ist ein Butterworth-Filter zweiter oder vierter Ordnung: maximal flach im Durchlass, ohne Welligkeit und ohne Latenz. Die Kurve auf der Seite ist die echte Antwort des Filters, nicht gemalt.
Kostenlos enthalten
80 Hz, 12 dB/Okt.: Rumpeln weg, Stimme unverändert.
100–120 Hz bei tiefen Stimmen, die dicht am Mikrofon dröhnen.
24 dB/Okt. bei 120 Hz nimmt das Wummern, ohne die Sprache zu verlieren.
| Grenzfrequenz | 40–200 Hz, Drehregler; −3 dB an dieser Stelle. |
|---|---|
| Flankensteilheit | 12 oder 24 dB/Oktave — Kippschalter. |
💡Erst Hochpass, dann Leveler und Kompressor — in dieser Reihenfolge arbeitet die Dynamik am saubersten.
💡Männerstimmen liegen bei 85–180 Hz, Frauenstimmen bei 165–255 Hz: 80 Hz ist für beide sicher.
Reihenfolge der Kette: Hochpass → Leveler → Kompressor → De-Esser → SoundsBetter → Limiter. Die Effekte-Liste lässt sich per „Sortieren“ umordnen.
jd.Edit ist gratis; jede Pro-Funktion lässt sich zwanzigmal kostenlos benutzen.
Im App Store